Leitfaden Gender- & Diversity Management

Praxishilfe Materialien

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### Hintergrund Gerade in der Bildung wird nach wie vor zwischen den Geschlechtern differenziert. So wird Männern beispielsweise eine höhere Technikaffinität zugeschrieben, während Frauen eher eine künstlerisch- sprachliche Begabung nachgesagt wird. Somit entstehen gesellschaftliche Rollenklischees, die das Lernen nachhaltig prägen und die Bewertung beeinflussen können. Ebenso verhält es sich mit der Leistungsbewertung von Menschen mit Migrationshintergrund. Studien haben ergeben, dass Menschen mit ausländisch klingenden Namen seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen werden und in der Schule schlechtere Noten bekommen. Anzunehmen ist auch, dass das Erzielen schlechterer Ergebnisse dazu führt, dass sich die Personen in den entsprechenden Bereichen weniger zutrauen und folglich weniger Interesse an einem Beruf in der jeweiligen Richtung entfalten oder in ihrer beruflichen Weiterentwicklung gehemmt werden. Daher ist das Ansprechen und Motivieren aller Zielgruppen nicht nur in der schulischen, sondern auch in der beruflichen Bildung relevant, und sollte dauerhaft in Lehrkonzepte integriert werden. ### Anwendungsgebiete Benachteiligung kann bei Nichtbeachtung in vielen Bereichen stattfinden, unter anderem: * Strukturell & Organisational * bei der Gestaltung von Lernanwendungen * bei der Wahl der Technologie ### Beschreibung In dieser Handreichung finden Sie weitere Erklärungen zum Hintergrund und den Auswirkungen unachtsamer Benachteiligungen ebenso wie einfache Hinweise und umsetzbare Praxistipps, um eben diese von Anfang an mitdenken und vermeiden zu können. ### Dateianhänge #### [Handreichung_Diversity.pdf](file-guid:d4d37b70-9a2b-408d-a29f-3eb7c86e6297)

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